Tantramassage
Eine Tantramassage ist immer eine Ganzkörpermassage, um den Körper als Ganzes, als Göttliches zu erleben. Berührung ist eine Möglichkeit mit der Seele zu sprechen. In unserem Körper liegt unsere Kraft und Lebenslust, egal welche Form und Größe er hat. Von dieser Lebensenergie ist man getrennt, wenn man sich selbst nicht annehmen kann. Depressionen, Komplexe, sexuelle Probleme, Kinderlosigkeit und Krankheit können Folgen sein.
Eine Tantramassage dauert immer mindestens 1,5 Stunden und ist mehr als eine klassische Massage. 

Durch die gezielten Berührungen, und die lange Massagezeit baut sich ein tiefes Vertrauen auf. Jeder Mensch hat die weibliche und die männliche Energie in sich, und fühlt sich ausgeglichen, wenn beide Energien im Gleichgewicht sind. Durch Erfolgsdruck und Alltagsstress wird beispielsweise die weibliche Seite unterdrückt, und die kämpferische Seite ausgeprägt.  Bei einer Tantramassage werden die beiden Seiten wieder in Einklang gebracht.
Das Energiesystem und die Chakren werden ausgeglichen. Die Selbstheilungskräfte werden aktiviert.
In entspannter Atmosphäre ist Zeit nur für dich. Die Massage findet auf einer Massageliege statt. In dieser Zeit kann der Kopf endlich einmal abschalten, denn durch die gezielten Berührungen, streichend und kreisend, entsteht ein tiefer Entspannungszustand. 

Dabei oder danach kannst du über deine Erlebnisse, Ängste, Zweifel und Ideen sprechen. Mit etwas Öl wird erst die gesamte  Rückseite des Körpers massiert, dann die Vorderseite des Körpers. Ich massiere mit Händen und Armen, und bleibe immer in Kontakt. Die Tantramassage beinhaltet eine Yoni-oder Lingammassage, wenn gewünscht. Der Intimbereich wird bei einer Tantramassage nicht ausgeklammert, da der gesamte Körper gespürt werden soll und darf.


Komplette Annahme von dem, was ist. Ohne Ziel und ohne bestimmte Absicht. Dabei ist es möglich, dass eine Tantramassage als sehr erotisch empfunden wird, oder auch nicht. Beides wird nicht bewertet, und beides darf sein.
Ich biete keine körperliche Vereinigung, keine "Happy-End-Garantie".


Massageablauf
Nach einem Vorgespräch, in dem Fragen geklärt werden können, legst du deine Sachen ab, und bekommst von mir einen Tuch, dass du dir um die Hüften legst. Damit wir uns auf gleicher Ebene begegnen, habe ich auch nur einen Tuch um. Zur Massage legen wir sie ab.
Du legst dich auf die Massageliege, und die Massage beginnt.
Es ist klar aufgeteilt, dass du der Empfangende bist, und ich die Gebende. Dadurch kannst du ganz bei dir und deinen Gefühlen sein. Es können Gefühle von Vertrauen, Traurigkeit, sexueller Lust, Angst oder Liebe hochkommen.
Alles davon darf sein, und nichts wird bewertet.
Ich berühre deinen Körper streichelnd, leicht, kräftig, streichend, mit leichtem Druck auf Energiezentren, kreisenden Bewegungen, mit meinen Händen, dem ganzen Arm und Oberkörper. Dabei öle ich deinen Körper ein. Dein Intimbereich wird eingeschlossen, was als erotisch empfunden werden kann, aber nicht muss. Dabei kann der Empfangende erfahren wie es ist, keine Körperreaktion oder Empfindung zu bewerten.
Am Ende der Massage tauchst du langsam aus einer anderen Welt wieder auf, um dieses Gefühl mit in deinen Alltag zu nehmen.
Ideal ist es, wenn du danach nicht gleich wieder Stress hast, sondern dich noch einige Stunden entspannen kannst.
Ich freue mich auf die Begegnung mit dir!


Aber was ist Tantra wirklich?
Seit den Anfängen des 20. Jahrhunderts (und verstärkt seit den 70er Jahren) fand in Europa eine ständige Entwicklung von Meditationstechniken statt, wie sie durch verschiedene tantrische und yogische Schulen Indiens gelehrt wurden. Dabei kam es auch zu Re-Importen des westlichen Tantras in die indische Kultur und von dort zurück nach Europa und in die USA, angeführt von indischen Gurus wie zum Beispiel Bhagwan Shree Rajneesh („Osho“) oder Swami Muktananda.
Das indische Tantra steht in Zusammenhang mit einer Vielzahl von Göttern, ist aber auch in anderen Schulen und Richtungen praktisch orientiert und hat eine ethnische Lebensführung im Mittelpunkt. 

Die Ziele sind unterschiedlich, deshalb sind Definitionen so schwer. Im westlichen Tantra sind die Massagen am beliebtesten. Sie dienen nicht nur der körperlichen, sondern auch der seelischen und geistigen Entspannung. Doch auch in unserer Kultur ist Tantra mehr als Massage.
Tantra heißt wörtlich: "Gewebe" oder "das, was zur Ausdehnung gut ist." Tantra ist eine tiefe Selbsterfahrung, ein Training zur Persönlichkeits-Entwicklung und ein spiritueller Übungsweg. Das besondere am Tantra ist, dass es alle Lebensbereiche einbezieht, auch die, die mit Scham oder Tabus besetzt sind, wie Sexualität oder Tod. Es geht im Tantra darum, seine Grenzen im Denken und Verhalten zu erweitern.
Denn nur so gelangt der Mensch zu mehr Freiheit - im Fühlen und im Handeln. Toleranz und Akzeptanz sind sehr wichtige Merkmale tantrischer Lehren. Und das nicht für seine Umwelt zu lernen, sondern zuerst für sich selbst zu empfinden. 

Dazu wird die eigene Wahrnehmung geschult, damit mit allen Sinnen gelebt, und nichts ausgegrenzt wird.
Tantramassagen, ebenso wie Yogapraxis unterstützen dabei, Wachheit und Bewusstheit zu erlangen und die Energiezentren (Chakren) zu beleben und erwecken, bzw. einen befreiten Energiefluss im gesamten System der Persönlichkeit zu erreichen. Dies ist nötig für eine gesunde, leistungsfähige und ausgeglichene Entwicklung mit Kreativität, natürlicher Freude am Sein und einem ständigen inneren Wachstum, das auch im Alter nicht aufhört.
Menschen, die sich ihrer Gefühle bewusst sind und gelernt haben, sie zu lenken, strahlen natürliche Schönheit und Würde aus und ruhen in sich selbst.
Tantra dehnt auch den Horizont des Bewußtseins aus. Wer Tantra übt, wird offener, freier, toleranter. Tantra harmonisiert die männlichen und weiblichen Kräfte jedes Menschen